Abschied in der Nacht

Abschied in der Nacht

Drama, Thriller 1975

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103
Deutschland
Frankreich

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3,35 €
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Der Film erzählt die Geschichte des Massakers von Oradour. Im Jahr 1944 arbeitet der Chirurg Julien Dandieu im hoffnungslos überfüllten und unterversorgten Krankenhaus der französischen Kleinstadt Montauban. Die Besetzung Frankreichs durch Nazi-Deutschland nähert sich ihrem Ende, sowohl Franzosen als auch Deutsche wissen das. Zwar fürchtet Julien die Möglichkeit von Verzweiflungstaten der deutschen Soldaten, doch eigentlich ist er optimistisch, dass er, seine Frau Carla (Romy Schneider) und seine 13-jährige Tochter Florence den Krieg unbeschadet überstehen werden. Eines Tages wird er bei einem Besuch in seinem Heimatdorf Zeuge eines entsetzlichen Kriegsverbrechens der Nazis und in seinem Inneren zerbricht etwas. Ausgerüstet nur mit einem alten Gewehr und dem unschätzbaren Vorteil seiner Ortskenntnis will er die aufgrund eines Panzerdefekts noch anwesenden SS-Soldaten einen nach dem anderen umbringen.
Für die Rolle der Clara erhielt Romy Schneider den César.

Fotos (1/7)
Stab und Cast
Format:
16:9 HD
Farbe:
Farbe
Sprache(n):
Deutsch
FSK:
16
OT:
Le Vieux Fusil
Mehr zum Film
Handlung
Frankreich 1944. In dem nördlich von Toulouse gelegenen Städtchen Montauban kümmert sich der Chirurg Julien Dandieu im örtlichen Krankenhaus aufopferungsvoll um seine Patienten, zu denen auch Kämpfer der Résistance gehören. Die faschistische französische Miliz droht ihm unverhohlen, sich dafür an seiner Familie zu rächen. Aus Sorge um sie will er seine Frau Clara, seine Tochter Florence, seine Mutter und die Köchin auf das Familienschloss im Örtchen Barberie bringen, wo er seine Kindheit verbrachte. Letztendlich fährt sein Freund und Kollege Francois nur Clara und Florence aufs Land. Nach fünf Tagen nimmt sich Julien einen Tag Urlaub, um bei seinen Lieben nach dem Rechten zu sehen. Als er im Dorf vor dem Schloss eintrifft, bietet sich ihm ein grauenhaftes Bild: Alle Männer, Frauen und Kinder liegen ermordet in der Kirche, in ihren Häusern, auf den Wegen. Entsetzt läuft Julien zum Schloss, doch im Hof sieht er die verkohlte Leiche seiner Frau, ein Stück abseits liegt seine erschossene Tochter. Die Mörder sind Soldaten der SS-Division "Das Reich", die sich auf dem Schloss eingenistet haben und jetzt nur noch auf den Abrückbefehl warten. Während sich die Deutschen im Salon über seinen Champagner hermachen, holt der sonst so sanfte und friedfertige Arzt blind vor Schmerz aus einem Versteck das alte Jagdgewehr seines Vaters. Er schließt die Soldaten im Schloss ein, das er wie seine Westentasche kennt und wo er sich in den verborgenen Gängen und Katakomben verschanzt. Er sabotiert die Wasserleitungen und bringt die Schlossbrücke zum Einsturz. Damit ist das Schloss von der Umgebung abgeschnitten. Nun startet Julien seinen Rachefeldzug und tötet einen Soldaten nach dem anderen.