Der Judenhetzer – Julius Streicher und der "Stürmer"

Der Judenhetzer – Julius Streicher und der "Stürmer"

2013

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45
Deutschland

* Pflichtfelder

1,67 €
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Mit teilweise unveröffentlichten Filmaufnahmen, Fotos und Dokumenten sowie Zeitzeugen-Interviews, u.a. mit einem ehemaligen Adjutanten Streichers, dem US-Starreporter Walter Cronkite und der Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann, rekonstruiert diese Dokumentation eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Vergangenheit.

Fotos (1/4)
Stab und Cast
Format:
16:9 HD
Farbe:
Farbe mit S/W-Anteilen
FSK:
k.A.
Handlung
Selbst hohe Naziführer wie Joseph Goebbels und Hermann Göring hatten für diesen Parteigenossen fast nur Verachtung übrig, und doch war er eine der einflussreichsten Gestalten im Dritten Reich: Julius Streicher, als Herausgeber der antisemitischen Wochenschrift "Der Stürmer" verantwortlich für die schlimmste Hetzpropaganda und berüchtigt für sein korruptes und gewalttätiges Regime als Gauleiter von Franken. Den Alliierten galt er als Symbol für den nationalsozialistischen Judenhass. 1946 wurde er in Nürnberg zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Anlässlich des 62. Jahrestages der "Reichspogromnacht 1938" am 9. November hat sich SPIEGEL TV Autor Michael Kloft auf die Spuren von Julius Streicher begeben und die wahre Bedeutung des Hetzblattes "Der Stürmer" untersucht. Erstaunliches Ergebnis dieser Reise in die tiefsten Niederungen des Antisemitismus: "Der Stürmer" wurde von mehr Menschen gelesen, als man nach dem Kriege glauben machen wollte. Bis zu einer dreiviertel Million Exemplare wurden wöchentlich gedruckt, schon Schulkinder im Alter von 6-9 Jahren systematisch zum Judenhass erzogen: Für den Historiker Saul Friedländer ist das ein wichtiges Indiz für die Antwort auf die Frage, warum so viele junge Deutsche sich später am Judenmord beteiligt haben.
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