Geheime Bunker der DDR und Schweiz

Geheime Bunker der DDR und Schweiz

2013

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44
Deutschland

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Als 1989, vor genau 15 Jahren, die Mauer fiel, kamen auch die bestgehüteten Geheimnisse der DDR ans Licht. So wurde den staunenden DDR-Bürgern eröffnet, dass sich Honecker, Mielke und andere für den Ernstfall umfangreiche unterirdische Bunker hatten bauen lassen. Tief unter der Erde, geschützt von meterdickem Stahlbeton, wollten sie den Atomkrieg überleben. Milliardensummen waren vorgesehen, um das Politbüro und die Spitzen der NVA bombensicher unterzubringen. SPIEGEL TV Autor Michael Kloft hat einige dieser Anlagen besucht, die im Originalzustand erhalten geblieben sind oder später von der Bundeswehr genutzt wurden.

Fotos (1/4)
Stab und Cast
Format:
16:9 HD
Farbe:
Farbe
FSK:
k.A.
Handlung
Als 1989, vor genau 15 Jahren, die Mauer fiel, kamen auch die bestgehüteten Geheimnisse der DDR ans Licht. So wurde den staunenden DDR-Bürgern eröffnet, dass sich Honecker, Mielke und andere für den Ernstfall umfangreiche unterirdische Bunker hatten bauen lassen. Tief unter der Erde, geschützt von meterdickem Stahlbeton, wollten sie den Atomkrieg überleben. Milliardensummen waren vorgesehen, um das Politbüro und die Spitzen der NVA bombensicher unterzubringen. SPIEGEL TV Autor Michael Kloft hat einige dieser Anlagen besucht, die im Originalzustand erhalten geblieben sind oder später von der Bundeswehr genutzt wurden. Er fand überdies verlassene Raketenstellungen der NVA und vergessene Spitzelbunker der Stasi. Schließlich bekam er mit seinem Kamerateam sogar Zutritt zu den versiegelten Bunkeranlagen von Erich Honecker und Erich Mielke, die gleich nach dem Ende der DDR vesiegelt worden waren.
Die alten Bunker der Schweiz sehen aus wie Heuschober, Wochenendhäuser oder Bauernkaten. Erst bei näherem Hinsehen entpuppen sich Fenster, Gardinen, Blumenkästen und Balkone als „Fälschungen“, mit Pinsel und Farbe penibel aufgetragen auf Wände aus Beton. Und hinter den Fensterläden verbergen sich nicht selten Geschütze oder Eingänge zu ausgedehnten unterirdischen Bunkeranlagen.
Einst waren die sogenannten „falschen Chalets“ die Antwort der Schweiz auf die Bedrohung durch Nazideutschland. Mehr als 26.000 dieser militärischen Anlagen hatten die Eidgenossen überall im Land errichtet, um auf ihre Weise die Neutralität des Landes zu verteidigen. Viele davon waren nach Ende des Zweiten Weltkrieges noch aktiv, bis auch der Kalte Krieg zu Ende ging.

Doch nicht nur entlang der Grenze ließ die Armeeführung getarnte Militäranlagen errichten. Mitten in die unzugänglichen Hochalpen hinein sprengte man ein Bollwerk für den letzten Abwehrkampf, das „Reduit National“: Eine regelrechte Festung mit kilometerlangen unterirdischen Gängen, verteilt auf mehrere Stockwerke, bestückt mit zahlreichen, großkalibrigen Geschützen. Ihre Geheimhaltung war oberstes Gebot, Verrat wurde bis Kriegsende noch mit dem Tode bestraft.
Erst als man 1995 damit begann, die ersten Objekte dieser Art stillzulegen, wurde ihre Existenz der Öffentlichkeit überhaupt erst bekannt.

Gemeinsam mit dem Fotografen Christian Schwager hat SPIEGEL TV-Autor Frank Gensthaler viele dieser teils skurrilen Bauten besucht und dabei auch den Untergrund der Schweizer Verteidigungsanlagen erkundet.

Zum ersten Mal erteilte die Armeeführung auch eine Drehgenehmigung für das Innere ihrer Führungsbunker. Die genaue Lage der Ein- und Ausgänge aber durften nicht gefilmt werden. Sie bleibt geheime Verschlusssache.
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