Sommer in Orange
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Sommer in Orange

Komödie 2011

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109
Deutschland

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Sommer 1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita zieht mit ihren Kindern Lili und Fabian und ihrer gesamten WG aus Berlin in die bayerische Provinz. Urschrei-Therapie und Vollkorn schrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Ein geerbter Bauernhof soll ihr neues „Therapie- Zentrum“ werden, was in der beschaulichen Gemeinde einige Unruhe auslöst. So hat vor allem der erzkonservative Bürgermeister ein waches Auge auf die neuen Nachbarn – besonders wenn die Sannyasins halbnackt im Garten meditieren. Und während Dörfler und Kommunarden sich gegenseitig misstrauisch beharken und die Situation beim Dorffest zu eskalieren droht, versucht die 12-jährige Lili zu vermitteln – denn sie wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie...

Nach dem sensationellen Erfolg von WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT präsentiert Marcus H. Rosenmüller eine neue hinreißende Komödie aus der bayerischen Provinz, voller authentischer Charaktere und überraschender Wendungen, „das warmherzigste Erlebnis des Sommers“ (TV Spielfilm).

Fotos (1/5)
Stab und Cast
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Handlung
1980: Die Erleuchtung kommt nach Talbichl. Die Bhagwan-Anhängerin Amrita (PETRA SCHMIDT-SCHALLER) zieht mit ihren Kindern Lili (AMBER BONGARD) und Fabian (BÉLA BAUMANN) gemeinsam mit ihrer WG aus Berlin in die bayerische Provinz. Urschrei-Therapie und Vollkornschrot treffen auf Schützenverein und festgefügte Horizonte. Und während Amrita halbnackt indische Mantras auf dem „Stein der Erleuchtung“ singt, linst der erzkonservative Nachbar und Bürgermeister von Talbichl (HEINZ-JOSEF BRAUN) fassungslos durch die Hecke.

Zu allem Überfluss beginnen die Sannyasins auch noch, ein „Therapiezentrum“ im Dorf aufzubauen und das ruhige Leben ist dahin. Das Misstrauen in der Dorfgemeinschaft gegenüber den „Fremdlingen“ wächst unaufhaltsam und ausgerechnet Amritas Tochter Lili gerät zwischen diese Fronten. Von den Mitschülern gemieden und ihrer Mutter allein gelassen, wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine ganz normale Familie. Und so beginnt Lili ein Doppelleben zu führen: Zu Hause trägt sie weiter Orange, lebt vegetarisch und reißt links-alternative Sprüche, in der Schule aber tauscht sie orange Pluderhosen gegen den Trachtenrock und betet mit den anderen das „Vater Unser“.

Dieser Spagat zwischen Om und Amen kann nicht lange gut gehen ... Als Bhagwans rechte Hand anreist, um die „Buddhahalle“ der WG einzuweihen, kommt es beim Dorffest zum Eklat und auf einmal liegen sich alle buchstäblich in den Haaren. Am Ende stellt sich nicht nur Lili die Frage, wo sie eigentlich hingehört...