Gripsholm
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Deutschland
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Berlin vor der Machtergreifung Hitlers: Die braunen Horden sorgen bereits für Schrecken, doch in den Kabaretts und Bars feiert man, als wäre es das letzte Mal. Kurt Tucholsky, dem Berliner Schriftsteller, droht ein Prozess wegen der Aussage „Soldaten sind Mörder“. Mit seiner Geliebten Lydia fährt er nach Schweden und genießt den Sommer, aber der Gedanke an Deutschland quält ihn. Als sie Besuch von Freunden bekommen bringen diese nicht nur Champagner mit, sondern auch Zeitungen, in denen Anschuldigungen gegen den „Nestbeschmutzer“ gemacht werden.

Fotos (1/17)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
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Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999)
Gripsholm (1999) - Poster
Gripsholm (1999) - Poster
Stab und Cast
Format:
16:9 HD
Farbe:
Farbe
Sprache(n):
Deutsch
FSK:
12
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Filmlocations
Handlung

1931 schreibt der Berliner Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky in einem Artikel „Soldaten sind Mörder“. Im Jahr darauf reicht die Reichswehr deshalb eine Klage gegen ihn ein. Sein Verleger ist besorgt, weil der respektlose Autor, den er sehr schätzt, aus seiner politischen Haltung keinen Hehl macht und dadurch immer stärker mit der Obrigkeit in Konflikt gerät. Er rät Tucholsky, die bevorstehenden Sommerferien zu nutzen, um eine leichte Liebesgeschichte zu Papier zu bringen. Tucholsky holt seine 24jährige Freundin Lydia ab.


Gemeinsam fahren sie nach Schweden, wo sie die nächsten fünf Wochen verbringen wollen. Überrascht stellt Lydia fest, dass ihr Quartier sich in einem idyllischen Schloss befindet – Schloss Gripsholm. Seine Schreibmaschine hat Tucholsky zwar dabei, aber eigentlich fühlt er sich angesichts der besorgniserregenden politischen Entwicklung in Deutschland gar nicht zum Schreiben in der Lage. Er bezweifelt, mit seinen Artikeln und Geschichten etwas ändern oder aufhalten zu können. Doch zunächst lässt er sich von seiner „Prinzessin“ von seinen Sorgen ablenken und genießt den Sommer.


Bei einer Radtour werden sie von einem niedrig fliegenden Doppeldecker mit deutschen Hoheitszeichen überrascht. Noch vor der Landung erkennen sie den waghalsigen Piloten – es ist Tucholskys Freund Karlchen. Zu Lydias Entsetzen klettert Tucholsky in die Maschine und fliegt eine Runde. Sie wusste gar nicht, dass er einen Pilotenschein besitzt. Zum ersten Mal merkt sie, dass er ihr keineswegs alles erzählt. Ein erster Schatten fällt über die glücklichen Tage.

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