Heinz Emigholz: Aufbruch der Moderne (I-III)

Einblicke in eine faszinierend gestaltete Gebäudekunst

Der Künstler und Filmemacher Heinz Emigholz (geb. 1948) hat ein umfangreiches Werk bedeutender Essay-, Avantgarde- und Experimentalfilme geschaffen. Für den Journalisten Andreas Busche ist Emigholz „der nach dem Tod von Harun Farocki letzte bedeutende Bilderanalytiker des deutschen Kinos“. 1993 startete Emigholz unter dem Titel „Photographie und jenseits“ eine umfassende „Sammlung von frei kombinierbaren Filmen, die sich mit Produkten menschlicher Gestaltung befassen“ (Emigholz). Als Unterserie entstand der Zyklus „Architektur als Autobiografie“, in dem in chronologischer Folge die erhaltenen Bauwerke von Architekten, Bauingenieuren und Gestaltern wie Bruce Goff, Adolf Loos, Robert Maillart, Pier Luigi Nervi, Auguste Perret, Rudolph Schindler, Louis Sullivan und anderen.abgebildet wurden. Die dreiteilige Unterreihe "Aufbruch der Moderne" gehört ebenfalls zum Werkzyklus "Photographie und jenseits". Aufbruch der Moderne (1/3) Parabeton - Pier Luigi Nervi und römischer Beton Aufbruch der Moderne (2/3) Perret in Frankreich und Algerien Aufbruch der Moderne (3/3) The Airstrip „Seine Filme ermöglichen einen nuancierten Blick auf Bauwerke, die weniger durch Montage zergliedert, sondern viel mehr in einer Reihe von Einstellungen ‚nachgebaut‘ werden – sie werden in ihrer Umgebung sichtbar (…), sie werden in ihren Details erkennbar und verraten durch geschickt strukturierte Aufnahmen ihre Formprinzipien.“ (Bert Rebhandl)
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