Die 32-jährige Petrunya hat Geschichte studiert und lebt bei ihren Eltern in einer Kleinstadt in der Republik Mazedonien (heute Republik Nordmazedonien). Als Historikerin sind ihre beruflichen Aussichten schlecht. Deswegen zwingt ihre Mutter sie zur Arbeitssuche, zu der dubiose Treffen mit abstoßenden Arbeitgebern gehören. Als einer dieser potenziellen Chefs Petrunya nach dem Vorstellungsgespräch sagt, dass sie zu alt und hässlich sei und mit ihrem Geschichtsstudium nicht einmal als Näherin tauge, lässt sie anschließend ihrem Frust freien Lauf. Zufällig trifft sie auf eine Prozession, die zum Fluss führt. Es ist Dreikönigstag, und traditionell wirft an diesem Tag der Priester bei der Großen Wasserweihe ein gesegnetes Kreuz in das Wasser.
Junge Männer springen in die eisigen Fluten, um danach zu tauchen. Glück, Freude und Wohlstand sind dem garantiert, der es zurückbringt. Doch dieses Mal springt auch Petrunya in den Fluss – und taucht mit dem Kreuz in der Hand auf. Die Hölle bricht los, und ihre Heldentat gilt als waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.
Regisseurin Teona Strugar Mitevska hat eine Satire zwischen Zorn und Melancholie inszeniert, mit der sie die demokratischen Veränderungen in der mazedonischen Gesellschaft unter die Lupe nimmt und den Vertretern von Kirche, Justiz und Medien dabei ein überaus kritisches Zeugnis ausstellt. Die Sympathie des Films gehört "Petrunya" (göttlich: Zorica Nusheva), der entschlossenen Frau, die von allen Seiten angefeindet wird und sich dennoch gegen den lähmenden Opportunismus und die archaischen Traditionen zu behaupten weiß.
GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019 und gewann dort den Preis der Ökumenischen Jury sowie den Gilde Filmpreis. Auf dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund/Köln 2019 wurde der Film mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.
Die 32-jährige Petrunya hat Geschichte studiert und lebt bei ihren Eltern in einer Kleinstadt in der Republik Mazedonien (heute Republik Nordmazedonien). Als Historikerin sind ihre beruflichen Aussichten schlecht. Deswegen zwingt ihre Mutter sie zur Arbeitssuche, zu der dubiose Treffen mit abstoßenden Arbeitgebern gehören. Als einer dieser potenziellen Chefs Petrunya nach dem Vorstellungsgespräch sagt, dass sie zu alt und hässlich sei und mit ihrem Geschichtsstudium nicht einmal als Näherin tauge, lässt sie anschließend ihrem Frust freien Lauf. Zufällig trifft sie auf eine Prozession, die zum Fluss führt. Es ist Dreikönigstag, und traditionell wirft an diesem Tag der Priester bei der Großen Wasserweihe ein gesegnetes Kreuz in das Wasser.
Junge Männer springen in die eisigen Fluten, um danach zu tauchen. Glück, Freude und Wohlstand sind dem garantiert, der es zurückbringt. Doch dieses Mal springt auch Petrunya in den Fluss – und taucht mit dem Kreuz in der Hand auf. Die Hölle bricht los, und ihre Heldentat gilt als waschechter Skandal. Aber Petrunya hält das Kreuz fest. Sie hat es gewonnen und wird es nicht aufgeben.
Regisseurin Teona Strugar Mitevska hat eine Satire zwischen Zorn und Melancholie inszeniert, mit der sie die demokratischen Veränderungen in der mazedonischen Gesellschaft unter die Lupe nimmt und den Vertretern von Kirche, Justiz und Medien dabei ein überaus kritisches Zeugnis ausstellt. Die Sympathie des Films gehört "Petrunya" (göttlich: Zorica Nusheva), der entschlossenen Frau, die von allen Seiten angefeindet wird und sich dennoch gegen den lähmenden Opportunismus und die archaischen Traditionen zu behaupten weiß.
GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA feierte seine Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019 und gewann dort den Preis der Ökumenischen Jury sowie den Gilde Filmpreis. Auf dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund/Köln 2019 wurde der Film mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.