Ein deutsches Hafenstädtchen um 1900: Hier lebt die neunjährige Laurin mit ihrer Mutter Flora, ihrem Vater Arne, einem Seemann, und ihrer exzentrischen Großmutter Olga in einem abgelegenen Haus im Wald. Als die Mutter eines Nachts unter mysteriösen Umständen stirbt, wird Laurin (Dóra Szinetár) von unheimlichen Visionen und Träumen heimgesucht.
Zwei Jahre später, als ihr Vater erneut zur See fährt, bleibt Laurin allein mit der Großmutter zurück. In dieser Zeit kehrt Van Rees (Károly Eperjes), der Sohn des Pfarrers, aus dem Militärdienst zurück. Laurin fühlt sich von Van Rees angezogen, spürt aber auch eine düstere Aura um ihn. Laurin beginnt, die dunklen Geheimnisse des Dorfes zu ergründen, und stößt auf die grausige Wahrheit um spurlos verschwundene Jungen.
Robert Sigl drehte seinen ersten und einzigen Kinofilm mit 25 Jahren kurz nach seinem Abschluss an der Hochschule für Film und Fernsehen in München: eine düstere Schauermär, die sich mit gotischer Bildsprache, unheimlicher Atmosphäre und psychologischem Horror weniger als Unterhaltungskino, sondern eher als assoziativer Möglichkeitsraum versteht.
Heute gilt "Laurin" als Kultklassiker und als Kleinod des deutschen Genrekinos, das seiner Zeit weit voraus war.
Ein deutsches Hafenstädtchen um 1900: Hier lebt die neunjährige Laurin mit ihrer Mutter Flora, ihrem Vater Arne, einem Seemann, und ihrer exzentrischen Großmutter Olga in einem abgelegenen Haus im Wald. Als die Mutter eines Nachts unter mysteriösen Umständen stirbt, wird Laurin (Dóra Szinetár) von unheimlichen Visionen und Träumen heimgesucht.
Zwei Jahre später, als ihr Vater erneut zur See fährt, bleibt Laurin allein mit der Großmutter zurück. In dieser Zeit kehrt Van Rees (Károly Eperjes), der Sohn des Pfarrers, aus dem Militärdienst zurück. Laurin fühlt sich von Van Rees angezogen, spürt aber auch eine düstere Aura um ihn. Laurin beginnt, die dunklen Geheimnisse des Dorfes zu ergründen, und stößt auf die grausige Wahrheit um spurlos verschwundene Jungen.
Robert Sigl drehte seinen ersten und einzigen Kinofilm mit 25 Jahren kurz nach seinem Abschluss an der Hochschule für Film und Fernsehen in München: eine düstere Schauermär, die sich mit gotischer Bildsprache, unheimlicher Atmosphäre und psychologischem Horror weniger als Unterhaltungskino, sondern eher als assoziativer Möglichkeitsraum versteht.
Heute gilt "Laurin" als Kultklassiker und als Kleinod des deutschen Genrekinos, das seiner Zeit weit voraus war.