Halt auf freier Strecke

Familie/Alltag, Frankreich/Deutschland 2011

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Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert. “Dem Gespräch ist die Ratlosigkeit anzumerken. Als der Arzt die Diagnose verkündet, herrscht erst einmal Schweigen. Ein inoperabler Gehirntumor. Nur noch wenige Monate oder gar Wochen zu leben. Man sieht nur den Gesichtern von Frank und seiner Frau Simone an, was sie wirklich fühlen. Ein Großteil des Gesprächs besteht aus Schweigen und holprigen Sätzen. Einmal klingelt das Telefon, der Operationssaal ist dran, etwas Wichtiges. Man spürt förmlich, wie unvorbereitet diese einem Todesurteil für Frank gleichkommende Diagnose einschlägt, und man merkt, dass auch der Arzt, der diese Diagnose wahrscheinlich mehrmals pro Woche verkünden muss, immer noch hilflos dabei ist. Hm, sagt er oft.“
106 Min.
SD
FSK 6
Sprache:
Deutsch

Auszeichnungen

Preis der deutschen Filmkritik 2012 Bester Film Bester Darsteller: Milan Peschel
Deutscher Filmpreis 2012 Bester Regisseur, Bester Film Bester Darsteller: Milan Peschel
Cannes Film Festival 2011 Preis „Un Certain Regard“

Weitere Informationen

Komposition:

Jens Quandt

Produktion:

Peter Rommel

Besetzung:

Steffi Kühnert (Simone Lange)

Milan Peschel (Frank Lange)

Talisa Lilly Lemke (Lilli Lange)

Mika Seidel (Mika Lange)

Ursula Werner (Renate)

Otto Mellies (Ernst)

Marie Rosa Tietjen (Simones Schwester)

Christine Schorn (Franks Mutter)

Bernhard Schütz (Stefan)

Inka Friedrich (Ina)

Originaltitel:

Halt auf freier Strecke

Originalsprache:

Deutsch

Format:

1,85:1 SD, Farbe

Bewertungen:

FBW "besonders wertvoll"

Altersfreigabe:

FSK 6

Sprache:

Deutsch

Sprache (AD):

Deutsch

Untertitel für Hörgeschädigte:

Deutsch