Als ein eher einfältiger, junger Mann in einem Provinznest auf Grund von Indizien des Mordes an einer Schülerin angeklagt wird, setzt seine überfürsorgliche Mutter alles daran, im Alleingang seine Unschuld zu beweisen. Dabei kommen Dinge ans Licht, die besser im Dunkeln geblieben wären.
Bong Joon-Ho hat hier einerseits ein sensibles Werk über Mutterliebe und zugleich um ein erschütterndes Drama über die Macht überwältigender Gefühle geschaffen. Die subtile Verunsicherung des Publikums und die bewusst beobachtende, distanzierte Haltung gehen Hand in Hand, wobei die hervorragende Kameraarbeit von Hong Kyung-pyo selbst flüchtigen Momenten bemerkenswerte psychologische Tiefe verleiht. Die raffinierte Atmosphäre von Schrecken, Bedrohung und düsterer Vorahnung schafft eine Stimmung, in der jederzeit alles möglich scheint.
Ein faszinierender, packender Thriller irgendwo zwischen Hitchcock und Almodovar, in dem der Regisseur von THE HOST und PARASITE einmal mehr seine Meisterschaft beweist.
Als ein eher einfältiger, junger Mann in einem Provinznest auf Grund von Indizien des Mordes an einer Schülerin angeklagt wird, setzt seine überfürsorgliche Mutter alles daran, im Alleingang seine Unschuld zu beweisen. Dabei kommen Dinge ans Licht, die besser im Dunkeln geblieben wären.
Bong Joon-Ho hat hier einerseits ein sensibles Werk über Mutterliebe und zugleich um ein erschütterndes Drama über die Macht überwältigender Gefühle geschaffen. Die subtile Verunsicherung des Publikums und die bewusst beobachtende, distanzierte Haltung gehen Hand in Hand, wobei die hervorragende Kameraarbeit von Hong Kyung-pyo selbst flüchtigen Momenten bemerkenswerte psychologische Tiefe verleiht. Die raffinierte Atmosphäre von Schrecken, Bedrohung und düsterer Vorahnung schafft eine Stimmung, in der jederzeit alles möglich scheint.
Ein faszinierender, packender Thriller irgendwo zwischen Hitchcock und Almodovar, in dem der Regisseur von THE HOST und PARASITE einmal mehr seine Meisterschaft beweist.