Jeanne Vaubernier (Maïwenn) ist alles: ehrgeizig, klug, schön - nur adelig ist sie nicht. Geschickt nutzt die Bürgerliche ihre betörenden Reize, um aus ihren bescheidenen Verhältnissen zu entkommen. Sie nimmt sich den wohlhabenden Graf du Barry als Liebhaber der wiederum beträchtlich von Jeannes lukrativen Liebesabenteuern profitiert und ein Treffen mit dem König über den einflussreichen Herzog de Richelieu arrangiert.
Die pompöse Begegnung übersteigt die Erwartungen bei Weitem: Zwischen Ludwig XV und Jeanne entbrennt nicht nur eine leidenschaftliche Liebe auf den ersten Blick. Es entwickelt sich auch eine tiefe Zuneigung, die bis in den Tod anhalten soll. Mit der verführerischen Kurtisane an seiner Seite findet der König die Freude am Leben wieder. Der Hof von Versailles dagegen ist in Aufruhr wegen der Liason gegen alle Regeln des Anstands und der Etikette...
Mit Johnny Depp, der damals im Gerichtsfall gegen seine Exfrau Amber Heard wegen Verleumdung und häuslicher Gewalt verwickelt war, dann aber freigesprochen wurde, ist Regisseurin Maïwenn eine gewagte Besetzung eingegangen. Einerseits viel in den Schlagzeilen und in der öffentlichen Kritik scheint Depps wächsernes Gesicht wie die Idealbesetzung dieses des Lebens eigentlich schon überdrüssigen Königs, während Maïwenn selbst die Rolle der Jeanne du Barry (1743-1793) übernahm.
"Jeanne du Barry" eröffnete denn auch im Jahr 2023 die Filmfestspiele von Cannes, wo Maïwenn Le Besco schon mit ihren Filmen "Mein ein, mein alles" und "Poliezei" im Wettbewerb vertreten war. Auch die Verfilmung des Lebens der Favoritin des Königs überzeugt als "opulenter Unterhaltungsfilm, der auf eine klassische Dramaturgie von Aufstieg und Fall setzt, wobei der Tonfall zunächst zwischen leiser Gesellschaftskritik, wenn es um die offene Misogynie des Adels geht, und humorvoller Eugenspiegelei, wenn die Rituale des Hofes veralbert werden, schwankt. Die zentrale Liebesgeschichte zwischen einer Kurtisane und dem König nimmt dann fast märchenhafte Züge an, die gegen Ende durch einen Schuss Melodrama wieder relativiert werden. Die Inszenierung schwelgt in ausladenden Bildern und setzt auf das bezwingende Spiel der beiden Hauptfiguren." (Lexikon des Internationalen Films)
Jeanne Vaubernier (Maïwenn) ist alles: ehrgeizig, klug, schön - nur adelig ist sie nicht. Geschickt nutzt die Bürgerliche ihre betörenden Reize, um aus ihren bescheidenen Verhältnissen zu entkommen. Sie nimmt sich den wohlhabenden Graf du Barry als Liebhaber der wiederum beträchtlich von Jeannes lukrativen Liebesabenteuern profitiert und ein Treffen mit dem König über den einflussreichen Herzog de Richelieu arrangiert.
Die pompöse Begegnung übersteigt die Erwartungen bei Weitem: Zwischen Ludwig XV und Jeanne entbrennt nicht nur eine leidenschaftliche Liebe auf den ersten Blick. Es entwickelt sich auch eine tiefe Zuneigung, die bis in den Tod anhalten soll. Mit der verführerischen Kurtisane an seiner Seite findet der König die Freude am Leben wieder. Der Hof von Versailles dagegen ist in Aufruhr wegen der Liason gegen alle Regeln des Anstands und der Etikette...
Mit Johnny Depp, der damals im Gerichtsfall gegen seine Exfrau Amber Heard wegen Verleumdung und häuslicher Gewalt verwickelt war, dann aber freigesprochen wurde, ist Regisseurin Maïwenn eine gewagte Besetzung eingegangen. Einerseits viel in den Schlagzeilen und in der öffentlichen Kritik scheint Depps wächsernes Gesicht wie die Idealbesetzung dieses des Lebens eigentlich schon überdrüssigen Königs, während Maïwenn selbst die Rolle der Jeanne du Barry (1743-1793) übernahm.
"Jeanne du Barry" eröffnete denn auch im Jahr 2023 die Filmfestspiele von Cannes, wo Maïwenn Le Besco schon mit ihren Filmen "Mein ein, mein alles" und "Poliezei" im Wettbewerb vertreten war. Auch die Verfilmung des Lebens der Favoritin des Königs überzeugt als "opulenter Unterhaltungsfilm, der auf eine klassische Dramaturgie von Aufstieg und Fall setzt, wobei der Tonfall zunächst zwischen leiser Gesellschaftskritik, wenn es um die offene Misogynie des Adels geht, und humorvoller Eugenspiegelei, wenn die Rituale des Hofes veralbert werden, schwankt. Die zentrale Liebesgeschichte zwischen einer Kurtisane und dem König nimmt dann fast märchenhafte Züge an, die gegen Ende durch einen Schuss Melodrama wieder relativiert werden. Die Inszenierung schwelgt in ausladenden Bildern und setzt auf das bezwingende Spiel der beiden Hauptfiguren." (Lexikon des Internationalen Films)