Master of the Universe
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Master of the Universe

2013

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88
Deutschland
Österreich

* Pflichtfelder

3,35 €
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Ein Ex-Broker packt aus: Rainer Voss agierte fast zwei Jahrzehnte lang für eine große deutsche Bank an vorderster Front des deregulierten Investmentsektors. Klug vereinfachend, skizziert Voss die Tricks und Praktiken der Broker und liefert das erschreckende Psychogramm einer Branche, die über ihren märchenhaften Gewinnen jeden verantwortungsvollen Bezug zur Wirklichkeit verloren hat. Dank der offenen Insider-Perspektive sowie einer klugen Auswahl an Archivmaterial und architektonischen Impressionen vom Bankenviertel in Frankfurt fesselt der Dokumentarfilm ebenso wie er beunruhigt.

Fotos (1/6)
Stab und Cast
Format:
16:9 SD
Farbe:
Farbe
Sprache(n):
Deutsch
Handlung
Über 20 Jahre lang war Rainer Voss in leitender Position als Investmentbanker tätig und handelte in seiner aktiven Zeit routiniert mit Millionensummen. Von den Bankern, die Regisseur Marc Bauder für sein Film-Projekt anfragte, war Voss der einzige, der sich vor der Kamera äußern wollte. Seine Ausführungen offenbaren eine Innenperspektive auf den Finanzmarkt, der von außen betrachtet vielen Menschen als verschlossenes, undurchschaubares System erscheint. Diesen Eindruck erweckt auch das visuelle Konzept des Films, wenn Bauder seinen Protagonisten in einem mittlerweile leerstehenden Bankenhochhaus in Frankfurt am Main in Szene setzt: Vor riesigen Glasfronten mit Blick über die ganze Stadt, in verlassenen Büros und Konferenzräumen befragt der Regisseur den Insider Voss zur Entwicklung des Finanzsektors in den letzten Jahrzehnten, zur Verantwortung des einzelnen in diesem System und zur wirtschaftlichen und sozialen Tragweite internationaler Finanzgeschäfte. Hat sich seit der globalen Finanzkrise irgendetwas geändert?
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